Was empfehlen Deutschlands größte Finanz-Podcasts – und wovon raten sie ab? Wir werten jede neue Folge von 15 Top-Podcasts wie „Alles auf Aktien“, „OHNE AKTIEN WIRD SCHWER“ oder „Doppelgänger“ automatisch aus: Kaufempfehlungen, Verkaufssignale und Warnungen, jeweils mit Originalzitat, Sprecher und Zeitmarke.
Inhalt
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Dietmar Deffner hat JinkoSolar nach eigenen Angaben nachgekauft und sieht die stark gefallene Solaraktie als antizyklische Wette; Holger Zschäpitz hält ETFs und Sparpläne für das Basisinvestment, warnt aber vor US-Klumpen im MSCI World. Deffner setzt zudem im „Bullen der Woche“ auf europäische Life-Science-Aktien, nennt Sartorius positiv und wählt Siemens Healthineers als Kaufidee. Im Thema Frankreich sieht Deffner keine neue Eurokrise wie 2012, warnt aber vor Minderheitsregierungen und fordert, dass die EZB nicht vorschnell rettet; Zschäpitz kritisiert Eurobonds als falschen Anreiz.
Deffner sieht JinkoSolar nach dem Kurssturz unter 10 Dollar als totalen Ausverkauf und antizyklische Kaufchance, obwohl weitere Tiefs möglich bleiben.
Zitat & Begründung
„Hab tatsächlich also die Cinque Solar wieder nachgekauft, gerade die Position noch ein bisschen aufgestockt, weil ich einfach auch hier wieder denke, das ist absolut totaler Ausverkauf.“
- Die Aktie hat in diesem Jahr rund 65 Prozent verloren und ist unter 9 Dollar gefallen.
- Deffner hat im eigenen Depot nachgekauft und die Position aufgestockt.
- Er verweist auf günstige Bewertung, Solarwachstum und ein Seeking-Alpha-Kursziel von 25 Dollar.
Deffner wählt Siemens Healthineers als Bullen der Woche und verweist auf die neue ultraschnelle Strahlentherapie-Plattform sowie ein Analysten-Kursziel von 50 Euro.
Zitat & Begründung
„die Siemens Halfiniers als Boulevard der Woche“
- Neue Axella-Plattform soll Bestrahlung mehrerer Tumorziele in 60 Sekunden ermöglichen.
- Jeffreyes sieht darin die wichtigste Erneuerung seit Jahren und hebt das Kursziel auf 50 Euro.
- Deffner nennt die Aktie trotz China- und Siemens-Überhang als Kaufidee.
Zschäpitz hat Fresenius Medical Care steuerlich motiviert verkauft und sah keine unmittelbare Kurserholung, ohne eine klare Short-These zu formulieren.
Zitat & Begründung
„das hab ich jetzt auch nicht gesehen, dass das unmittelbar wieder nach oben geht.“
- Zschäpitz verkaufte Verlustpositionen, um Abgeltungssteuer zurückzuholen.
- Fresenius Medical Care war eine dieser Positionen.
- Er sah nicht, dass die Aktie unmittelbar wieder nach oben geht.
Deffner sieht den lange vernachlässigten Life-Science-Sektor positiv; Sartorius profitiere als Laborausrüster vom Wiederanstieg klinischer Studien.
Zitat & Begründung
„Das sind ja dann auch so Zulieferer wie Satorius, die eben Laborausrüstung liefern. Das war ja lange brachgelegen“
- Der Gesundheitssektor sei lange vernachlässigt und ziehe wieder Kapital an.
- Sartorius liefere Laborausrüstung und sollte von mehr frühen klinischen Studien profitieren.
- Eine Bernstein-Analystin sieht Outperformance wegen hoher Liquidität und geringer Zinssensitivität.
Zschäpitz sieht ETFs und Sparpläne als Basisinvestment; MSCI World ist bei deutschen Anlegern der Standard, er warnt aber vor zu hoher US-Konzentration.
Zitat & Begründung
„der größte Batzen, 30.5 Prozent geht in die MSCI World Familie. Und da ist der größte ist so der Standard.“
- Das ETF-Vermögen deutscher Anleger ist auf fast 700 Mrd. Euro gestiegen.
- 30,5 Prozent entfallen auf die MSCI-World-Familie, die damit das Standard-Basisinvestment ist.
- Zschäpitz kritisiert Kombinationen mit S&P 500 wegen noch höherer USA-Quote.
Zschäpitz nennt den Nasdaq 100 seinen „Wunderindex“ und zeigt sich damit positiv gestimmt, ohne eine konkrete Kaufempfehlung auszusprechen.
Zitat & Begründung
„Nasdaq einhundert, das ist ja mein Wunderindex“
- Im ETF-Vergleich nennt Zschäpitz den Nasdaq 100 seinen Wunderindex.
- Er ordnet ihn als kleineren, aber von ihm geschätzten Index ein.
- Eine klare Handlungsaussage zu Kauf oder Verkauf fehlt.
Zschäpitz erwartet, dass KI-Agenten Buchungsplattformen wie Booking überflüssig machen könnten; er brauche Booking für Flug und Hotel nicht mehr.
Zitat & Begründung
„Ja, Flugbuchung. Bitte noch ein Hotel dazu. Da brauch ich doch keinen, da brauch ich doch kein Booking mehr.“
- KI-Agenten könnten Flug und Hotel direkt buchen.
- Agentische Volumina seien im September stark gestiegen.
- Zschäpitz sieht Booking dadurch als disruptiv gefährdet.
Im Streit um die US-Quote hält Deffner maximal 50 Prozent Amerika im Depot für sinnvoll, Zschäpitz verteidigt rund 63 Prozent. Zschäpitz würde Anthropic zeichnen, setzt auf Cyberpunk Technologies/Zcash, Shopify und Madison Square Garden Sports; Deffner favorisiert Trip.com, Volkswagen, Airtel Africa und bleibt bei Vonovia und Xpeng investiert. Allianz sehen beide kritisch, CTS Eventim meidet Zschäpitz. Bitcoin und Hyperliquid werden positiv erwähnt, SpaceX lehnt Deffner für eine Zeichnung ab.
Deffner hält Vonovia trotz Zins- und Enteignungsrisiken für einen Schnapper, da der Substanzwert bei rund 46 Euro und die geschätzte Dividendenrendite 2028 bei 8 % liegt.
Zitat & Begründung
„Also das ist wirklich da ein Schnapper.“
- Deffner verweist auf den Substanzwert von 46 Euro und den aktuellen Kurs von 17 Euro.
- Er hält eine Enteignung zu 40 % des Verkehrswerts für rechtlich kaum durchsetzbar.
- Deshalb sieht er Vonovia auf diesem Niveau als Schnapper.
Zschäpitz würde Anthropic beim Börsengang zeichnen und hält selbst eine Bewertung von 2 Billionen Dollar für vertretbar.
Zitat & Begründung
„ich würde auch Antropic zeichnen und würde auch bei dieser Bewertung von 2 Billionen keine Bauchschmerzen haben“
- Zschäpitz rechnet mit einem erfolgreichen Anthropic-Börsengang.
- Die 2-Billionen-Bewertung erscheint ihm im KI-Umfeld nicht zu hoch.
- Er würde die Aktie zeichnen und hat keine Bauchschmerzen.
Deffner hält VW für eine günstige, abgestrafte DAX-Aktie, bei der fast alles Negative eingepreist sei; die Sum-of-Parts-Bewertung liege weit über dem Marktwert.
Zitat & Begründung
„VW, meine Schnäppchenidee.“
- VW notiert nahe einem Mehrjahrestief und bietet rund 7 % Dividendenrendite.
- Deffner sieht das Sparprogramm und China-Probleme weitgehend eingepreist.
- Die Sum of Parts von Bloomberg Intelligence liegt bei 100 Mrd. Euro, der Marktwert bei 36 Mrd.
Zschäpitz hält den breiten Vanguard FTSE Global All Cap mit rund 63 % USA für die richtige Basis, statt den US-Anteil künstlich auf 50 % zu kürzen.
Zitat & Begründung
„Wir sind ja Anhänger dieses ganz Breiten von vom Vanguard, FTSE, Global All Cap, da hat man ungefähr 63 Prozent Amerika drin und ich finde, das ist okay.“
- Zschäpitz verteidigt den marktkapitalisierungsgewichteten USA-Anteil von 63 %.
- Er sieht Amerikas langfristige Renditevorteile und will nicht künstlich reduzieren.
- Deshalb bleibt der breite Global-All-Cap-ETF seine Basis.
Zschäpitz sieht in Cyberpunk Technologies eine spekulative Zcash-Treasury-Aktie, die vom wachsenden Interesse an Zcash profitieren soll.
Zitat & Begründung
„Ist leider schon gut gelaufen, aber wird noch weiterlaufen.“
- Cyberpunk Technologies ist eine Treasury-Firma, die auf Zcash setzt.
- Zschäpitz erwartet, dass die Aktie weiterläuft.
- Er räumt ein, dass sie bereits gut gelaufen ist.
Zschäpitz hält Zcash für die bessere Bitcoin-Variante, weil Transaktionen geheimer sind und Cyberpunk Technologies davon profitieren soll.
Zitat & Begründung
„Set Cash ist dann bessere Bitcoin, und Z-Cache ist so ein bisschen geheimer, da siehst du nicht, wenn ich da was überweise, sieht man es nicht.“
- Zschäpitz bezeichnet Zcash als besseren Bitcoin.
- Er verweist auf die höhere Anonymität der Transaktionen.
- Cyberpunk Technologies soll als Zcash-Treasury davon profitieren.
Zschäpitz sieht Shopify als Profiteur der KI-Agenten, weil das Baukastenprinzip für automatisierte Einkäufe geeignet sei; die Aktie sei noch nicht entsprechend gepreist.
Zitat & Begründung
„Ich glaube, es ist einfach eine solide Geschichte, wo ich glaube, dass Shopify könnte da ein Profiteur sein.“
- KI-Agenten könnten Einkäufe künftig über Händlernetze abwickeln.
- Shopify bietet dafür eine geeignete Plattform und Anbindung.
- Zschäpitz hält die Aktie daher für eine solide Idee.
Deffner hält Trip.com für aussichtsreich, weil er mit einer Erholung des chinesischen Tourismus rechnet und die Kursverluste als übertrieben ansieht.
Zitat & Begründung
„Aber trotz allem glaube ich, dass diese Aktie vielleicht Wiederholungspotenzial hat“
- Trip.com hat in diesem Jahr rund 45 % verloren.
- Deffner erwartet eine Erholung des chinesischen Reiseverkehrs.
- Eine Kartellstrafe sei ein Einmaleffekt, das Geschäftsmodell gesund.
Deffner sieht Airtel Africa als interessante Afrikawette, weil Mobilfunk und digitales Banking auf dem Kontinent stark wachsen.
Zitat & Begründung
„Kann man sich mal anschauen oder die RT Afrikas als Mutter sich angucken.“
- Airtel Money hat über 53 Millionen aktive Nutzer in 14 afrikanischen Ländern.
- Deffner ist grundsätzlich großer Fan von Afrika.
- Er empfiehlt, sich Airtel Africa als Muttergesellschaft anzuschauen.
Zschäpitz will an der 'Funflation' verdienen und hält Madison Square Garden Sports für einen Profiteur, weil Live-Entertainment in einer KI-Welt teurer wird.
Zitat & Begründung
„Funflation will ich auch daran verdienen an der Funflation und deswegen wäre das meine 3. Idee.“
- Zschäpitz erwartet, dass Erlebnisse in der KI-Welt teurer werden.
- Madison Square Garden Sports bietet solche Live-Erlebnisse an.
- Deshalb ist die Aktie seine dritte Idee.
Deffner hält Xpeng für aussichtsreich und bleibt nach eigenen Angaben fest investiert, weil VW in China auf gemeinsame Modelle setzt.
Zitat & Begründung
„auch eine meiner Userposition, da glaube ich auch weiter fest dran“
- Deffner sagt, Xpeng sei eine seiner Positionen.
- Er glaubt weiter fest an die Aktie.
- VW entwickelt in China Modelle zusammen mit Xpeng.
Deffner lehnt eine Zeichnung von SpaceX ab, weil er nach dem Hype einen zwischenzeitlichen Absturz und einen günstigeren Einstieg später erwartet.
Zitat & Begründung
„bei SpaceX habe ich auch gesagt, nicht zeichnen und man wäre auch nachher noch günstiger zum Zuge gekommen.“
- Deffner sagt, er habe bei SpaceX nicht gezeichnet.
- Er erwartet nach dem Hype einen zwischenzeitlichen Absturz.
- Später könne man günstiger einsteigen.
Deffner hält chinesische Aktien insgesamt für so stark abgestraft, dass er den ganzen Markt kaufen würde; er rechnet mit einer Erholung der Binnenkonjunktur.
Zitat & Begründung
„ich bin auch großer China Fan und ich finde einfach, dass China so verprügelt worden ist, alles, da kann man wirklich den ganzen Markt kaufen.“
- Deffner bezeichnet sich als großen China-Fan.
- Er sieht den Markt nach der Immobilienkrise stark verprügelt.
- Deshalb würde er den ganzen Markt kaufen.
Zschäpitz bezeichnet sich als großen Fan von Hyperliquid und sieht darin eine seiner bevorzugten Krypto-Ideen.
Zitat & Begründung
„Nee, Hyperlique bin ich auch ein großer Fan von, das kannst Du vergessen.“
- Zschäpitz nennt Hyperliquid eine coole Aktie.
- Er sagt, er sei ein großer Fan davon.
- Er will es nicht als Wette gegen Deffners Idee zulassen.
Deffner hält den geplanten Börsengang von Airtel Money für eine spannende Afrikawette, weil Mobilfunk und digitales Banking dort stark wachsen.
Zitat & Begründung
„Das finde ich, kann schon eine spannende Geschichte werden.“
- Airtel Money soll am 14. Oktober in London an die Börse gehen.
- Das Unternehmen hat über 53 Millionen aktive Nutzer.
- Deffner ist großer Fan von Afrika und sieht Potenzial.
Zschäpitz nahm von CTS Eventim Abstand, weil er die hohe Fluktuation im Finanzvorstand als Negativsignal wertet.
Zitat & Begründung
„Deswegen habe ich dann davon Abstand genommen, die zu nehmen.“
- CTS Eventim war als Funflation-Idee im Gespräch.
- Zschäpitz stört die häufigen Wechsel im Finanzvorstand.
- Deshalb entschied er sich gegen die Aktie.
Zschäpitz erwartet, dass Bitcoin weiter steigt, stützt sich dabei aber auf andere Marktteilnehmer und nennt kein eigenes Kursziel.
Zitat & Begründung
„Das Bitcoin wird auch gehen, keine Angst, hat er ja von Herrn Leber gehört und von H und wie sie alle hießen“
- Zschäpitz sagt, Bitcoin werde auch gehen.
- Er bezieht sich dabei auf Aussagen anderer Experten.
- Eine konkrete Kaufempfehlung spricht er nicht aus.
Deffner sieht Allianz durch KI-Agenten unter Druck, weil der Konzern von trägen Stammkunden profitiert habe und nicht Preisführer sei.
Zitat & Begründung
„Das könnte der Allianz finde ich schon schaden.“
- KI-Agenten könnten Versicherungsvergleiche und Wechsel erleichtern.
- Deffner sagt, Allianz habe von Stammkunden profitiert.
- Das könnte der Allianz schaden.
Dietmar Deffner hält Redcare Pharmacy und sieht im E-Rezept-Geschäft eine große Chance für die Online-Apotheke. Holger Zschäpitz bezeichnet den Vanguard FTSE Global All Cap wegen der niedrigen Kosten von 7 Basispunkten als No-Brainer-Produkt. Im Ausblick auf das vierte Quartal diskutieren die Moderatoren den Einfluss von KI-Agenten auf zahlreiche Aktien, den Ölpreis als Treiber der Anleiherenditen und die historisch positive Midterm-Seasonalität für den S&P 500. Zschäpitz erwartet für den S&P 500 ein Plus von 4,2 Prozent bis Jahresende und hält auch am DAX-Kursziel fest.
Deffner sieht im E-Rezept-Geschäft eine große Chance für Redcare, weil wiederkehrende Umsätze mit chronisch Kranken möglich sind; er hält die Aktie im Depot.
Zitat & Begründung
„Also das ist schon eine ganz, ganz große Chance für einen Online Apotheke.“
- E-Rezept wird immer besser angenommen und treibt das RX-Geschäft.
- Redcare hebt die Jahresprognose zum zweiten Mal an.
- Deffner hat die Aktie im Depot und sieht die Chance bestätigt.
Zschäpitz hält den Vanguard FTSE Global All Cap wegen der weltweiten Streuung und der niedrigen Kosten von 7 Basispunkten für ein No-Brainer-Produkt.
Zitat & Begründung
„Ich sag so, Leute, das ist son No Brainer Produkt. Da kriegt man die ganze Welt mit 7 Basispunkten.“
- Der Fonds bietet die ganze Welt mit 7 Basispunkten Kosten.
- Zschäpitz nennt ihn ein No-Brainer-Produkt.
- Er sieht darin eine einfache Lösung für Anleger.
Deffner erwartet bei einer Einigung im Iran-Konflikt und Öffnung der Straße von Hormus einen massiven Rückgang des Ölpreises.
Zitat & Begründung
„dann würde natürlich der Ölpreis erst mal richtig richtig runterfallen.“
- Im Falle einer Einigung würde der Ölpreis stark fallen.
- Deffner rechnet mit einer Rückkehr in Richtung 70 Dollar.
- Der Ölpreis ist der entscheidende Treiber für Anleiherenditen.
Zschäpitz sieht die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe auf hohem Niveau und erwartet bei einem Rückgang einen asymmetrischen Gewinn.
Zitat & Begründung
„und es ist meines Erachtens schon ein relativ sehr hohes Niveau und da wird sicherlich auch mal wieder runtergehen.“
- Bei einem Prozentpunkt Renditerückgang winkt ein Kursplus von 12,7 Prozent.
- Bei einem weiteren Anstieg wäre der Verlust nur 1,6 Prozent.
- Zschäpitz hält das Renditeniveau für ausgereizt.
Deffner ist überzeugt, dass die Rendite der Bundesanleihe unter 3 Prozent fällt, wenn der Ölpreis auf 70 Dollar zurückgeht.
Zitat & Begründung
„Bin ich fest davon überzeugt, dass wir unter 3 Prozent wieder gehen, wenn der Ölpreis wieder zurückkommt auf 70 Dollar, ja?“
- Der Ölpreis ist der entscheidende Treiber der Anleiherenditen.
- Bei fallendem Ölpreis sinkt die Inflation und die Rendite.
- Deffner sieht die Bundesanleihe dann unter 3 Prozent.
Zschäpitz erwartet für den S&P 500 im vierten Quartal ein Plus von 4,2 Prozent und verweist auf die positive Midterm-Seasonalität.
Zitat & Begründung
„mein Kursziel für s und p 500 wär Das wären 4.2 Prozent.“
- Die Midterm-Seasonalität war historisch in 89,5 Prozent der Jahre positiv.
- Zschäpitz erwartet ein positives viertes Quartal.
- Sein Kursziel für den S&P 500 liegt bei plus 4,2 Prozent.
Zschäpitz hält an seinem Jahresendkursziel für den DAX fest und erwartet, dass der Index nach einer möglichen Welle noch zulegt.
Zitat & Begründung
„beim DAX hatte ich ja ein Jahresanfangskursziel und ich glaube, ich weiß gar nicht, wo es stand, aber ich würd sagen, da kommen wir auch hin.“
- Der DAX steht seit Jahresanfang nahezu unverändert.
- Zschäpitz hält an seinem Kursziel fest.
- Bei einer einsetzenden Welle sieht er weiteres Potenzial.
Zschäpitz betont, kein Vonovia-Freund zu sein, und bezweifelt, dass Enteignung das Wohnungsproblem löst.
Zitat & Begründung
„Ich bin auch kein Vonovia Freund“
- Zschäpitz ist kein Vonovia-Freund.
- Er sieht die Enteignungsdiskussion kritisch.
- Eine klare Handlungsempfehlung gibt er nicht.
Dietmar Deffner hat seine Vonovia-Position trotz Berlin-Risiken weiter aufgestockt, weil die Aktie mit 38 % des Bestandswertes und 7,2 % Dividendenrendite sehr günstig sei. Als Bullen der Woche präsentiert er Secunet, das als deutscher Cybersecurity-Spezialist vom Ausbau der öffentlichen IT-Sicherheit profitiere. Holger Zschäpitz setzt auf gründergeführte Firmen bzw. den Founders 200 Index, hält Berentzen mit Gewinn und sieht Metas KI-Agenten als Erfolg; den US-ETF FFF bewertet er wegen Underperformance und Konzentration skeptisch.
Secunet profitiere als deutscher Cybersecurity-Spezialist mit de-facto-Standard in der Bundesverwaltung von hybriden Bedrohungen und Nachholbedarf im öffentlichen Sektor.
Zitat & Begründung
„SecureNet ist eben da hervorragend aufgestellt, vor allem in öffentlichen Verwaltungen.“
- Secunet-Aktie legte zuletzt 7,4 % zu und ist sein Bulle der Woche.
- SINA-Plattform gilt mit über 250.000 aktiven Geräten als de-facto-Standard in der Bundesverwaltung.
- Öffentliche Verwaltungen müssen Cybersecurity dringend ausbauen, was Secunet begünstigt.
Die Vonovia-Aktie sei mit 38 % des Bestandswertes und 7,2 % Dividendenrendite sehr billig; er hat die größte Position trotz Berlin-Risiken weiter aufgestockt.
Zitat & Begründung
„Deswegen hab ich noch mal nachgelegt, auch wenn's schon die allergrößte Position ist, aber ich kauf über billige einfach konsequent.“
- Aktie notiert bei 17,30 Euro und damit weit unter dem Net Asset Value.
- Dividendenrendite von 7,2 % und erwartete Dividendenerhöhungen stützen.
- Er hat die Position trotz Berliner Enteignungsdebatte konsequent nachgekauft.
Gründergeführte Firmen hätten den S&P 500 seit 1998 deutlich geschlagen; die Idee 'Zero to One' scheine an der Börse weiter zu funktionieren und sei sein Bulle der Woche.
Zitat & Begründung
„das scheint an der Börse auch noch zu funktionieren und deswegen ist das gründergeführte Firmen, mein Bullet auf einmal.“
- Founders 200 Index seit 1998 +2306 % vs. S&P 500 +1000 %.
- Das entspricht etwa 12,1 % p.a. vs. 9 % p.a. und zeigt den Zinseszinseffekt.
- Er findet die gründergeführte Idee spannend und sieht sie an der Börse funktionieren.
Hält eine Berentzen-Position mit mehr als 20 % Plus und profitiert von der Übernahme; er kann sich mit Gewinn verabschieden.
Zitat & Begründung
„Die ist mehr als 20 Prozent gestiegen und ich jetzt richtig dick im Plus, seitdem ich die habe.“
- Die Aktie ist um mehr als 20 % gestiegen.
- Er hält sie schon länger und steht deutlich im Plus.
- Die Übernahme ermöglicht ihm einen gewinnbringenden Ausstieg.
Der FFF ETF habe seit Auflage 2005 nur 9 % gemacht und damit S&P 500 und Nasdaq 100 deutlich verfehlt; Problem seien Timing und starke Konzentration auf wenige Big Caps.
Zitat & Begründung
„Problem bei dem ist, seitdem der aufgelegt worden ist, hat die hat der ETF 9 Prozent gemacht und der S und P 515.6 und der Nasdaq einhundert sogar 22.4.“
- Seit 2005 nur 9 % Rendite vs. S&P 500 15,6 % und Nasdaq 100 22,4 %.
- Portfolio ist sehr konzentriert, Top-Positionen wie Nvidia und Meta dominieren.
- Deshalb funktioniere der ETF für ihn nicht überzeugend.
Metas neuer News-KI-Agent sei ein Megaerfolg, was die Aktie zweistellig steigen ließ; der KI-Trade sei wieder voll intakt.
Zitat & Begründung
„Und das ist ein Megaerfolg und deswegen ist auch Meta zu Wochenbeginn zweistellig gestiegen, weil das wirklich ein großer Erfolg ist.“
- Der KI-Agent von Meta sei in den USA stark nachgefragt und treffe den Nerv der Verbraucher.
- Meta-Aktie stieg zu Wochenbeginn zweistellig.
- Der zuvor übertriebene KI-Doom sei wieder verschwunden.
Für die kommende Woche erwarten Dietmar Deffner und Holger Zschäpitz eine Erholung an den Börsen und einen höheren DAX nach dem schwachen September. Deffner nennt Palo Alto Networks und andere Cybersecurity-Firmen als Profiteure zunehmender KI-gesteuerter Hackerangriffe – sein Bulle der Woche. Zschäpitz macht das Ausscheiden Warren Buffetts aus dem Berkshire-Hathaway-Verwaltungsrat zu seinem Bären der Woche, weil unklar bleibt, wie das Unternehmen ohne ihn weiterläuft. Inhaltlich dominiert die Kritik am geplanten Tankrabatt und am „atmenden“ Spritpreisdeckel, die beide als teure, unspezifische Mogelpackung bewertet werden.
Als Marktführer im Cybersecurity-Bereich profitiert Palo Alto vom steigenden Bedarf an Abwehr KI-gesteuerter Hackerangriffe.
Zitat & Begründung
„Das hat natürlich vor allem den Cybersecurity Firmen geholfen, unter anderem PALO, Altru und Networks, die mit die Marktführer in diesem Bereich sind, die davon profitieren“
- KI-Bosse warnen vor den Gefahren ihrer eigenen Technologie.
- Dadurch steigt die Nachfrage nach Sicherheitslösungen und Angriffen durch KI-Agenten.
- Palo Alto gilt als Marktführer und profitiert davon – Deffners Bulle der Woche.
Mit Buffetts Rückzug aus dem Verwaltungsrat ist offen, ob die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte des Unternehmens fortgeschrieben werden kann.
Zitat & Begründung
„In meinem Bär der Woche ist Berkshire Hathaway weniger, weil die Aktie so stark verloren hat, sondern Warren Buffett hat jetzt bekannt gegeben, auch aus dem Verwaltungsrat auszusteigen“
- Buffett war sechs Jahrzehnte prägend für Berkshire und erzielte rund 20 Prozent Rendite pro Jahr.
- Er steigt nun auch aus dem Verwaltungsrat aus.
- Ohne ihn ist unklar, wie es weitergeht – deshalb Zschäpitz' Bär der Woche.
Nach der Minuswoche und dem schwachen September rechnen beide Moderatoren mit einer Erholungswoche an den Börsen.
Zitat & Begründung
„ich denke, dass es jetzt endlich mal eine Erholungswoche gibt, dass vielleicht dieser September Blues ausgestanden ist“
- Der DAX verlor in der dritten Septemberwoche rund ein Prozent.
- Zinsängste, Ölpreis und VW-Gewinnwarnung belasteten.
- Deffner und Zschäpitz erwarten für die nächste Woche steigende Kurse.
Trefferquote der Podcasts
Wie haben sich die klaren Kauf- und Verkaufsempfehlungen entwickelt? Gemessen wird der Kurs 7 Tage nach der Folge gegenüber dem letzten Schlusskurs vor der Veröffentlichung – bei „Verkaufen“ zählt ein fallender Kurs als Treffer. Eine Trefferquote zeigen wir erst ab 20 gemessenen Empfehlungen, vorher ist sie nicht aussagekräftig.
| Podcast | Gemessen | Trefferquote | Ø Entwicklung |
|---|---|---|---|
| Alles auf Aktien | 11 / 30 | noch 9 Messungen nötig | – |
| Asset Class | 6 / 6 | noch 14 Messungen nötig | – |
| Money Train – DER AKTIONÄR | 5 / 5 | noch 15 Messungen nötig | – |
| Deffner & Zschäpitz | 4 / 17 | noch 16 Messungen nötig | – |
| Finanzen ganz einfach | 2 / 2 | noch 18 Messungen nötig | – |
| Doppelgänger Tech Talk | 1 / 2 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Leben mit Aktien | 1 / 1 | noch 19 Messungen nötig | – |
| echtgeld.tv | 1 / 3 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Erichsen Geld & Gold | 1 / 2 | noch 19 Messungen nötig | – |
| Marktgeflüster | 0 / 2 | noch 20 Messungen nötig | – |
Täglicher Podcast-Report
Jeden Morgen um 7:30 Uhr fassen wir zusammen, was die Podcasts der letzten Nacht empfohlen haben und wovon sie abraten.
- Nvidia, AMD, S&P 500: KI-Rally und ETF-Steuer – Podcast-Radar vom 7. Oktober 2026
- Adidas, Rheinmetall, Boeing: Insider-Käufe und Bärenmarkt-Chancen – Podcast-Radar vom 6. Oktober 2026
- Lindt, Nike, Nvidia: Podcast-Radar vom 5. Oktober 2026
- S&P 500, Volkswagen, Nike – Podcast-Radar der Woche
- Xetra-Gold und Altersvorsorgedepot: ETF-Pionier und Neobroker-CEO im Podcast – Podcast-Radar vom 4. Oktober 2…
- Nike, Vonovia, Anthropic: Widersprüche im Podcast-Radar – Podcast-Radar vom 3. Oktober 2026
Aktien und Werte im Fokus der Podcasts
Für jeden Wert, der in mindestens 3 Folgen vorkam, sammeln wir alle Aussagen auf einer eigenen Seite.
Diese 15 Podcasts werten wir aus
Alles auf Aktien
Einer der größten deutschen Börsenpodcasts: täglich Aktien, Märkte, ETFs, Krypto und Makro.
OHNE AKTIEN WIRD SCHWER
Tägliche Börsennews mit Noah Leidinger – stark bei Tech, US-Aktien und Krypto.
Finanzfluss Podcast
Vermögensaufbau, ETFs, Aktien und persönliche Finanzen von Deutschlands großer Finanzmarke.
Wall Street mit Markus Koch
US-Aktien und Wall Street aus erster Hand – mit einer sehr etablierten Anleger-Zielgruppe.
Handelsblatt Today
Großer täglicher Finanz- und Wirtschaftspodcast mit Fokus auf Börse und Geldanlage.
Marktgeflüster
Wochenformat zu Börse, Makro und Investments – meinungs- und diskussionsstark.
Leben mit Aktien
Der Anlegerpodcast der WiWo: Aktien, langfristiges Investieren, Unternehmen und Märkte.
Asset Class
Aktien, ETFs, Dividenden und langfristiger Vermögensaufbau mit Christian W. Röhl.
Finanzen ganz einfach
Geldanlage, ETFs, Altersvorsorge, Versicherungen und Verbraucherfinanzen von Finanztip.
Erichsen Geld & Gold
Etablierter Investmentpodcast: Aktien, Gold, Krypto, Makro und Trading.
Doppelgänger Tech Talk
Tech- und Business-Talk mit viel Börse: Nvidia, Meta, Amazon, SaaS, KI, Bewertungen und Earnings.
Deffner & Zschäpitz
Der langjährige WELT-Wirtschaftstalk mit Aktien, Makro und kontroversen Diskussionen.
echtgeld.tv
Deep Dives zu einzelnen Aktien, Unternehmen, ETFs und Investmentstrategien.
Mission Money
Börse und Vermögensaufbau mit Interviews von Fondsmanagern, Investoren und Ökonomen.
Money Train – DER AKTIONÄR
Der Aktienexpress von DER AKTIONÄR: Aktienauswahl und Börsennews.
So funktioniert der Podcast-Radar
Sobald eine neue Folge erscheint, wird sie automatisch transkribiert. Eine KI liest das Transkript und erfasst jede konkrete Aussage zu Aktien, ETFs, Kryptowährungen und Rohstoffen: Kaufen (Empfehlung oder eigener Kauf), Verkaufen (Verkauf oder erwarteter Kursrückgang) und Meiden (ausdrücklich abgeraten). „Klare Empfehlung“ markiert ausdrückliche Handlungsaussagen, alles andere ist eine Tendenz aus der Diskussion. Werbeblöcke werden ignoriert. Jede Aussage ist mit Zitat und Zeitmarke belegt, damit du sie in der Folge selbst nachhören kannst. Für börsennotierte Werte zeigen wir zusätzlich die Kursentwicklung seit der Folge (Basis: letzter Schlusskurs vor der Veröffentlichung).
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