Neues Allzeithoch – Bitcoin bald bei 100.000 US Dollar?

Der Kurs von Bitcoin hat am Mittwochabend bisherige Allzeithochs von um 20.000 US-Dollar überschritten und BTC notiert am Donnerstagmorgen bei gut 22.000 US-Dollar. Warum ist Bitcoin so teuer wie noch nie und hält der Trend an?

Champagnerstimmung in der Kryptoszene: Bitcoin (BTC) hat an den Kryptobörsen weltweit seine bisherigen Allzeithochs geradezu pulverisiert und wird am heutigen Donnerstagmorgen für über 22.000 US-Dollar gehandelt. Damit ist Bitcoin derzeit rund 10 Prozent mehr wert als den bisherigen Allzeithochs von 20.000 US-Dollar. Als Bitcoin zuletzt vor ziemlich genau drei Jahren am 17. Dezember 2017 das erste Mal an der Marke vor von 20.000 US-Dollar kratzte, zeigte sich der Trend als wenig nachhaltig und der Preis von BTC notierte schon sechs Wochen später wieder bei vergleichsweise schwachen 10.000 US-Dollar. So mischen sich in den jetzigen Jubel bereits Sorgen, ob sich ein Kurseinbruch bei Bitcoin auch diesmal wiederholen könnte.

Institutionelle Investoren haben Bitcoin für sich entdeckt

In den Erklärungen für den Bitcoin Bullenmarkt 2020 spielen institutionelle Investoren meist die entscheidende Rolle: Im August begann das Nasdaq-Unternehmen MicroStrategy, seine Geldreserven systematisch in BTC umzuschichten. Im Oktober investierte der US-Finanzdienstleister Square massiv in Bitcoin. Ebenfalls im Herbst begann PayPal damit, Bitcoin in seine Kundenangebote zu integrieren. Solche Entscheidungen legten den Grundstein für nachhaltige Kursgewinne und Analysten bemerkten, dass die stabil hohe Nachfrage nach Bitcoin das Angebot übertrifft.

Corona-Krise zeigt Pluspunkte von Bitcoin

Im Krisenjahr 2020, das von der Corona-Pandemie beherrscht wird, zweifeln immer Investoren und Bürger daran, ob die expansive Geldpolitik von Notenbanken noch im Rahmen liegt oder nicht Inflation nach sich ziehen wird. Beim Wunsch, Vermögen inflationssicher anzulegen, stoßen sie schnell auf Bitcoin. Die auch als „digitales Gold“ bekannte älteste Kryptowährung läuft in ihrer Funktion als Wertspeicher immer häufiger physischem Gold den Rang ab, selbst die Deutsche Bank beobachtet diesen Trend. Im Mai hatte das vierjährliche Bitcoin Halving stattgefunden und den im Code von BTC verankerten Mechanismus einer Inflationsbremse aktiviert. Die Investments in Bitcoin als Wertspeicher sind langfristige Strategie und dürften den Kurs von BTC stützen.

Bitcoin Rekorde purzeln – Fachleute in Feierstimmung

Einher mit dem neuen Allzeithoch von gut 22.000 US-Dollar hat Bitcoin auch erstmals in seiner Geschichte eine Marktkapitalisierung von 400 Milliarden US-Dollar überschritten. Diese Rekordzahl deutet an, dass Bitcoin sich zu einer eigenen Anlageklasse entwickelt, die weitere institutionelle Investoren anziehen könnte. Der Chef von MicroStrategy, Michael Saylor, zeigte zuletzt auf Twitter noch einmal, wie Bitcoin im vergangenen Jahrzehnt in Sachen Rendite alle anderen Anlageklassen abgehängt hat. Auch Changpeng Zhao, Chef der weltgrößten Kryptobörse Binance, kommentierte per Twitter: Bitcoin zu kaufen, sei zwar riskant, aber BTC zu ignorieren, sei ebenso riskant.

Interesse an Bitcoin als Trendthema noch verhalten

Im Vergleich zum Höhenflug in 2017 zeugen die aktuellen Daten von Google noch wesentlich weniger Suchanfragen nach Bitcoin als im Dezember vor drei Jahren. Daraus schließen Beobachter, dass weitere Kursgewinne gut möglich sind. Denn wenn nun die positiven Nachrichten von Bitcoin bei mehr Menschen ankommen, werden sich wahrscheinlich auch wieder mehr Bürger dafür entscheiden, erstmals BTC zu kaufen. Ein Rückgang der Nachfrage nach Bitcoin ist vorerst kaum zu erwarten und die Situation lässt einen positiven Ausblick zu. Plötzlich klingen Prognosen für Bitcoin in Preisregionen von um 100.000 US-Dollar nicht mehr wie Träumerei, sondern orientieren sich an historischen Entwicklungen bei Gold.

Fazit: Bitcoin auf der Höhe der Zeit

Für Bitcoin sprechen makroökonomische Argumente ebenso wie die mittlerweile erwachsen gewordene Kryptobranche. In einem regulierten Umfeld können Bitcoin völlig legal bei Kryptobörsen wie Binance, eToro oder Coinbase gegen Euro gekauft werden. Die Sicherheit, die seriöse Anbieter ausstrahlen, macht es denkbar einfach, Bitcoin für sich zu entdecken. Denn auch wenn Kurskorrekturen nicht unwahrscheinlich sind – Fakt bleibt: Es wird nur 21 Millionen Bitcoin geben und knapp 18,6 Millionen davon sind schon im Umlauf. Das digitale Gold BTC ist im Konzept als rares Gut angelegt, was für Preissteigerung spricht. So verfolgen wir gespannt, wohin die Reise in vorher unbekannte Preisregionen bei Bitcoin noch führen wird.


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